Tag 3: Ich gehe in die volle Selbstverantwortung für meine Kreationen

Am gegenwärtigen Punkt meiner Entwicklung wird die Idee sehr dominierend, daß meine unbewussten Glaubenssätze die eigentliche Ursache für all die Manifestationen in der äußeren physischen Welt sind, die sich mir dort zeigen und die ich darin erfahre. Ich erkenne, daß alle Glaubenssätze die ich über mich selbst, über andere, und über die Welt insgesamt in mir trage, die eigentliche Ursache für meine Erfahrungen in dieser Welt sind. Auch wenn ich das manchmal nicht glauben möchte, besonders dann nicht, wenn ich mir die Umweltzerstörung, die Kriege und Konflikte der Menschheit, und einige andere Dinge anschaue. Dann fällt es mir sehr schwer die Ursache für diese Effekte in MIR zu sehen.

Und trotzdem kann ich die Idee nicht gehen lassen, daß es tatsächlich so ist, daß ich selber die Ursache für alle diese Dinge bin, und daß ich deswegen auch die Verantwortung dafür trage, all dies zu ändern. Das ist keine angenehme Idee, denn sie ist sehr schwierig und erscheint allein schon aufgrund ihres enormen Umgangs unlösbar.

Gleichzeig wird mir absolut klar, dass alle Veränderung von innen heraus angestoßen werden und vom Einzelnen ausgehen muss. Denn ich erkenne vollständig, dass ich allein der einzige Grund dafür bin, dass ich diese Dinge in meinem Leben erfahre. Sollte ich die Verantwortung dafür nicht akzeptieren, dann würde ich die Verantwortung nur auf andere (Regierungen, Führer, Gurus) abschieben und das Ergebnis davon wäre, daß ich andere für diese Zustände verantwortlich machen würde, wodurch sich absolut nichts ändern würde. Solches Verhalten würde die Dinge nur noch schlimmer machen und das können wir täglich in unserem Umfeld und auf der ganzen Welt sehen und erkennen.

Deswegen ist der erste wichtige Schritt der zu untersuchen und zu verstehen, WARUM ich diese Effekte in der äußeren Welt erzeuge. Was sind die zugrunde liegenden Glaubenssätze über mich selber und die Welt als Ganzes, welche die Effekte und Erfahrungen in meinem Leben hervorbringen, die ich dort erfahre? Nur wenn ich das vollständig verstehe und meine Antworten auf diese Fragen finde kann ich irgend etwas davon ändern.

  • Ich vergebe mir dass ich es akzeptiert und erlaubt habe nicht zu realisieren, daß ich der Grund für die Effekte und Erfahrungen bin, die ich in der äußeren physischen Welt manifestiert sehe.
  • Ich vergebe mir dass ich es akzeptiert und erlaubt habe andere für die Probleme verantwortlich zu machen die ich in dieser Welt sehe, ohne zu verstehen dass es nicht sie sind sondern ich selbst, der diese Dinge hervorbringt.
  • Ich vergebe mir dass ich es akzeptiert und erlaubt habe mich abzuwenden von der Erkenntnis meiner Verantwortung für die Welt, die ich täglich sehe und erfahre, weil ich zu schwach bin dieser Verantwortung gegenüber zu treten und mich stattdessen lieber allen möglichen Genüssen und sinnlosen Ablenkungen hingebe, sodaß ich meiner Schwäche und Verantwortung diesen Dingen nicht ständig gegenüber treten muss.
  • Ich verpflichte mich der Realität dessen, was ist, gegenüber zu treten und die volle Verantwortung dafür zu übernehmen.
  • Ich verpflichte mich nicht mehr die Augen vor den Dingen zu verschließen, die ich nicht mag an mir selber, an anderen, oder der Welt insgesamt, und stattdessen diesen Problemen gegenüber zu treten, weil ich erkenne, daß ich die Ursache dafür bin und sonst niemand dafür verantwortlich gemacht werden kann.
  • Ich verpflichte mich aufzustehen und die Dinge anzugehen die ich als „falsch“ in dieser Welt betrachte und sie ebenso als meine eigenen „Fehler“ zu sehen, sodaß ich eine Lösung dafür finden und an ihrer Richtigstellung (was auch immer das bedeutet) arbeiten kann.
  • Ich verpflichte mich klarer heraus zu arbeiten, was ich als „falsch“ und „richtig“ in dieser Welt betrachte und es zu akzeptieren, daß diese Welt, mit allen ihren Manifestationen die ich als „falsch“ und „richtig“ bezeichne, meine eigene Kreation ist, und dass diese Kreationen dazu da sind mich mit meinen Glaubenssätzen und Überzeugungen zu konfrontieren.
  • Ich verpflichte mich meine Ideen über „falsch“ und „richtig“, so wie sie sich HIER und JETZ durch ihre Manifestationen zeigen, zu akzeptieren und neu zu bewerten, sodaß ich aufgrund dieser Erkenntnis einen neuen Aktionsweg HIER und JETZT bestimmen kann, der zu einer veränderten Reflektion durch diese Welt führt.
  • Ich verpflichte mich all die Glaubenssätze und Ideen abzulegen, die mir, den Menschen, dem Leben, der Erde, und sogar dem gesamten Universum nichts nützen. Denn ich verstehe, daß ich allein der einzige Grund für diese Manifestationen in meinem lokalen Universum (der Sphäre die alle meine Kreationen beinhaltet und in der ich mich selber und andere erfahre) bin, und diese Glaubenssätze durch solche zu ersetzen, die mich, die Menschen, alles Leben, die Erde, und sogar das Universum unterstützen.
  • Ich verpflichte mich meine Augen nicht mehr davor zu schließen und mich abzuwenden von unangenehmen Erfahrungen, weil ich verstehe, daß ich der alleinige Grund für diese Erfahrungen bin, daß sie mich wichtige Lektionen lehren, und dass diese Erfahrungen eine große Gelegenheit bieten „falsche“ und „richtige“ Glaubenssätze zu erkennen, die ich irgendwo in mir trage, und sie ans Licht der Erkenntnis zu bringen, sodaß ich die Gelegenheit habe sie genau HIER und JETZT in etwas besseres zu transformieren.
  • Ich verpflichte mich aufmerksam mir selber und meinen Glaubenssätzen, meinen Aktivitäten und Reaktionen, gegenüber zu bleiben, besonders dann, wenn eine unangenehmen Erfahrung auftritt die ich gerne vermeiden oder aus der ich gerne flüchten würde, oder für die ich lieber andere verantwortlich machen würde.
  • Ich verpflichte mich solchen unangenehmen Erfahrungen gegenüber zu treten sobald sie auftreten, indem ich mich für einen Moment stoppe, genau hinschaue, und jetzt und hier untersuche was genau es ist, das ich zu vermeiden versuche, wobei ich die Situation offen und ehrlich konfrontiere und niemanden anders dafür verantwortlich mache, als mich selber.
  • Ich verpflichte mich alle Erfahrungen als Gelegenheit zur Transformation zu betrachten. Anstatt zu fragen „wer ist dafür verantwortlich“ werde ich fragen „wie kann ich diese Situation in etwas besseres überführen“, wobei ich die jeweilige Erfahrung als meine eigene Kreation akzeptiere, welche es mir durch ihr Auftreten erlaubt hat meine zugrundeliegenden Glaubenssätze zu identifizieren und ans Licht der Erkenntnis zu bringen, sodaß sie für das angenommen und erkannt werden können, was sie mir zeigen wollten und nun in etwas besseres transformiert werden können.

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